Ausgerichtet von luap42 (“PAUL!!!”)

Mina

Als Gregor Samsa am frühen Nachmittag aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich an seinem Pulte zu einem herzigen Plüschgetier verwandelt.

»Was ist mit mir geschehen?«, dachte er, zu keiner Bewegung fähig. Es war kein Traum.

Dies war sein gewöhnliches Arbeitszimmer, welches eben von der Kollegin Zoë betreten wurde, die sich verwundert umsah und nach Gregor Ausschau hielt. Kurz nahm sie ihn in die Hand, um ihn dann beherzt in den Papierkorb zu befördern.

Tanja Wawuschel

“Dieser Pinguin-verrückte Mensch hat gesagt ich soll mich im Internet vorstellen, dann bekomme ich endlich einen Namen. Dass er mich alleine an dieser riesigen Tastatur sitzen lässt hat er nicht gesagt. Dabei komme ich vom Stuhl nicht mal an die Tasten!”

Dass Tootie, das kleine Mastodon, die Situation genoss, konnte es nicht zugeben. Muss ja niemand wissen, dass auch plüschige Mastodons das Internet nur für eines nutzen: “for PORN!”

Edith Mair 💙💛

Geh ins Internet, da ist es toll, haben sie gesagt. Jetzt surfe ich seit Stunden und sehe so viel Schlechtes!

Kukiii! Was machst du da? Ab in die Spielekiste! Du … weinst du?

Ich hab schlimme Dinge gesehen in diesem Internet. Bitte halt mich fest!

Na, komm her! ❤️

Klaus

Das poetophile Mastodönchen

Horst-Sergio heißt das Mammut, und
es ist aus Stoff und noch sehr klein.
Horst-Sergio wiegt ein viertel Pfund,
sein Herz ist weich und groß und rein.

Er schriebe gern Gedichte, doch
die Tastatur, sie ist so fern,
obwohl er auf den Sitzplatz kroch … 🙁
Er denkt sich daher »wenn ich lern,

so hoch zu hüpfen, dass ich fix
den Rüssel auf die Tasten drück,
dann wird’s vielleicht ein Wörtermix,
der Sinn ergibt – mit etwas Glück!?«

Devin McColey

Hier sitzt König Manuel Stefan Odon, erster seines Names.
Hüter des Drehstuhles,
Befreier von Social-Media,
Anspitzer der Bleistifte,
Sortierer und Verwahrer der Akten,
Entknoter des Telefonkabels,
Bezwinger von Clippy,
Regent der drei Schreibtische,
Und Experte für Layer8-Probleme.

Mike G. Hyrm

hudlihuu mag
kilimibimbim
klackerikrak
hudlihuu ist stark
gewitztknorkig
auf zackizack
hudlihuu macht tuuhuhu
das bringt
absolut jede
pipapuperposon
zum titatänzenpöpöpö
hudlihuu ist müdilig
kuscheltwuschelt sich
schnorchschnorchmühühü

Serenityfreaksout🧩

Athene hier, ja, ich sehe freundlich und knuddelig aus. Meine taktische Geheimwaffe ist aber mein Innenleben. Der USB-Stick mit allen Informationen zum Fediverse mit Erklärvideo und Informationen zu allen Möglichkeiten, sich im Fediverse zu bewegen und zu vernetzen. Unabhängig, souverän, frei und nicht käuflich.

In dieser Verpackung ist das gut zu verbreiten. Auch der Mensch heute, dem ich auf den Stuhl gesetzt wurde, wird nicht widerstehen können.

Penelope

Eigentlich ist mein Mann ja ein ganz Netter.
Fürsorglich, hilfsbereit, unternehmungslustig, er kocht gerne und im Bett … alles paletti, was soll ich sagen.
Trotzdem. Es gibt etwas, das mich echt auf die Palme bringt und mich an ihm und uns zweifeln lässt.
Diese furchtbar kitschige Ader!
Ich halte das nicht aus.
Ein Plüschtier! Auf meinem Stuhl! Das macht mich richtig aggressiv!
Kapiert er nicht, dass mir die abstrakte Kühle des Raums viel mehr entspricht.

Cord Gudegast

“Eure Katze lang die Nacht am Fußende, und Basilikum für das Raumaroma muss ich mir merken“, sagte Jimmy auf dem Weg nach Rangley.
Ein ortskundiger Officer brachte sie zum Ort, an dem der Schuh fotografiert wurde. Wieder zurück im Revier war der zuständige Detective nicht an seinem Platz. „Der ist wieder in Joe‘s Diner. Ist er immer, wenn nur sein Stellvertreter hier ist“, seufzte der Officer und deutete auf die kleine Figur auf dem roten Stuhl.

Johnny Than

Es hatte 3 Monate gedauert, bis jemand merkte, dass Herr Fieberg nicht im Büro war. Seine Mailantworten waren von einer automatisierten LLM geschrieben worden. Realen Kontakt hatte er früher auch nicht viel zu seinen Kollegen gehabt.

Kommissarin Burchwas kratzte sich am Kopf. War das Plüschtier nur ein Scherz oder ein Hinweis, eine Spur?

Fiebergs Chefin war jedenfalls außer sich, immerhin war Fieberg wohl Geheimnisträger, was immer das bedeuten sollte.

PrinterAngel🏳️‍🌈

“Nimm das Vieh weg! Ich will das NIE WIEDER sehen und ich diskutiere auch nicht mehr unsere Präsenz auf den ach so bösen Plattformen. Wir müssen da hin, wo alle Leute sind. Für solche Nischen haben wir keine Ressourcen übrig. Ist das klar?!”
Da geht die Tür auf und der Praktikant stürzt fast ins Büro: “Sie haben uns abgehängt! Wir sind nicht mehr zu erreichen! Wir sind einfach weg!”
Sag’ ich: “Da hätten wir doch nicht gegen den US Zulieferer bieten sollen.”

slowtiger

“Der Abteilungsleiter bemerkte erst am Freitag, daß Selbmann verschwunden war unter HInterlassung eines inkompetenten Ersatzes. Daß dieses sein Übersehen auch ein Kündigungsgrund war, verstand er nicht.”

Early Twix 🏳️‍🌈

“Rüsselchen” hatte er gesagt. (Damals fand sie das noch ausgefallen und irgendwie süß). “Das wird toll, Rüsselchen. Wir stehen auf eigenen Beinen und sind unsere eigenen Chefs.

Und sie Rüsselchen hatte das geglaubt. Sein Haus geputzt, seine Geschäftsfreunde bewirtet, zu seinen Launen gelächelt und seine Buchhaltung gemacht.

Ihr Anwalt hatte ihr davon abgeraten ihm einen klärenden Brief zu hinterlassen. Deswegen entschied sie sich für ein “Rüsselchen”

Deathcat2508

👑

Der große Mensch hatte Feierabend gemacht und jetzt hatte es Zeit für sich. Als Emotional-Support-Plüschi hatte es eine wichtige Aufgabe, die manchmal einiges abverlangte. Das Plüschi fand es schön für einen großen Menschen da zu sein. Innige Liebe, bekuschelt und gebaucht zu werden, keine klebrigen Finger oder sonstige Absonderungen, zu denen kleine Menschen neigten. Es hatte Storys seiner Artgenossen gehört. Übel!
Entspannt lehnte es sich im Stuhl zurück.

Feli

“Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun wollen wir, die Geister,
auch nach unsrem Willen leben.

Creds sind allesamt resettet,
Daten nur noch gelber Schnö,
soll er sehen, was er rettet.
Spiegelserver – Dank und tschö!

Bisher gab er schöne Worte,
jetzt ist auch der Gleichre gleich.
Und die andern seiner Sorte
stürzen wir im nächsten Streich.

Klein und flauschig, trotzdem da
– fediverse Antifa!”

Stachelgarten

Ein Plüschtier¹, fast wie dieses, war einst mein Mitbringsel beim ersten Besuch. Sie hatte als Kind nie ein Plüschtier bekommen, es war ein unbekannter Brauch einer fremden Kultur; sie bekam stattdessen Bücher. Die Verwunderung über mein Geschenk war groß und ihr fragender Blick entlockte mir ein Schmunzeln. Als ich es erklärt hatte, verzauberte sie mein Herz mit einem wundervollen Lächeln; bis heute ein Kleinod meines Herzens.

¹”Die Maus”

Andreas Kilgus

Sie schaute sich um. Ein noch eingeschalteter Monitor, Unterlagen, auf dem Stuhl ein Plüschtier. Bilder: das Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes mit Trauerflor am Rahmen, derselbe Mann mit Frau und Kind fröhlich in einem Park.

„Tja,” dachte Kommissarin Mertels, als sie den kleinen Plüschelefanten an sich nahm, „dann bringe eben ich ihn nun der kleinen Tochter mit. Vielleicht hilft er ja, wenn ich dem armen Kind werde erzählen müssen, was seiner Mutter widerfahren ist.”

Axel

Traurig saß der kleine Elefant da und versuchte, einen Blick auf den Bildschirm zu erhaschen, wo eine dieser Sendungen lief. Was hatte er nicht alles gegeben in all den Castings. Aber immer vergeblich. Offensichtlich wollte keiner einen roten Elefanten haben. In der Sendung mit der Maus wurde er nicht genommen, auch nicht bei Wim Tölke. Die Sesamstraße hatte offensichtlich gar keinen Bedarf für einen Elefanten. Er seufzte tief. Aber er würde es wieder versuchen.

o/1MS\o ⌨️🐧 | #​⁣​​⁣​​​​​​​​WeAreNatenom

Ermattet sass er an seinem Schreibtisch, ausgelaugt von all der Hetze, dem Hass und den Lügen, verbreitet durch die Big Tech-Algorithmen in den sogenannten “sozialen” Medien.

Er war kurz davor, die Tastatur an den Nagel zu hängen und diesen Wahnsinn für immer zu verlassen.

Doch er hatte soviel Gutes vom Fediverse gehört, dem wollte er jetzt doch noch einmal eine letzte Chance geben.

Tanja Wawuschel

Widrigenfalls könnte ein Wort sein, das Paul liebt, was offen kommuniziert werden darf.
Dann müsste Paul seine Liebe zu diesem Wort beweisbar öffentlich geäußert haben.
Paul hat seine Liebe zu diesem Wort in folgendem Toot beweisbar öffentlich geäußert: https://chaos.social/@luap42/115969016826924444
Widrigenfalls ist ein Wort, das Paul liebt, was offen kommuniziert werden darf.

Jurioo hasste den Gutachten-Stil, aber er beherrschte ihn dennoch (besser schlecht als recht).

Fediverse Reactions

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