Ausgerichtet von Katja, und zwar hier

fraujessica

auf dem stuhl links saß der alte fischer, auf dem stuhl rechts sein sohn, der angler. in der mitte emma, tochter bzw. enkelin. der fischer: so lasst uns unseren heutigen fang begutachten, 10 kilo krabben dürften es sein. der angler fügte hinzu: zwei hummer konnte ich dem meer entreißen. emma: die letzten lebendigen wesen aus einem sterbenden meer. lasset sie leben in unseren bassins. das publikum applaudierte. sie verbeugten sich.

Devin McColey

Tag 23:
Ich stehe jeden Tag mit dem schwarzen Mantel und der blauen Hose zwischen den Skulpturen.
Beobachte still die Umwelt, die Tiere und die Menschen.
Bisher schöpft keiner Verdacht.
In zwei Tagen ist mein Bericht fällig. Dann werde ich entscheiden, wie es mit diesem Felsbrocken, den sie Erde nennen, weiter gehen wird.
Vielleicht schaffen sie es ja noch…

Penelope

“Ich will nicht!”

“Ach komm. Das wäre so ein schönes Erinnerunsfoto.”

“Nein, die sind gruselig!
Setz Du dich doch und ich mache ein Foto von Dir.”

Tante Rosa war ein bisschen geschmeichelt, es gab so wenige Fotos von ihr.
Sie rückte nochmal ihren geblümten Strohhut zurecht und setz…

Ein Brausen erfüllte die Luft, dann ein Gurgeln und Tante Rosa war – weg.
Dafür war auf der linken Seite eine weitere bizarre Gestalt aufgetaucht. Mit geblümtem Strohhut.

Klaus

UNHEIMLICHE EINLADUNG

Drei Stühle und dahinter wir:
Na komm, setz Dich doch hin!
Mach’s Dir bequem und trink ein Bier,
‘nen Wein, ‘nen Whisky oder Gin.

Wir tun Dir nichts: kannst uns vertraun,
hier gibt’s sogar Pommfritt,
und hast Du Angst, Du kleiner Clown
dann bring doch noch zwei Freunde mit!

Wir feiern dann die ganze Nacht,
das wird ganz sicher schön!
Und morgen früh, so gegen acht,
sind wir statt sieben zehn …

👹

Souly🐧

Stefan schaute links zu Tante Jolanda und rechts zu Onkel Tim, ein Blick zu seinem Bruder Erik bestätigte, dass alle mit ihren Gedanken ganz woanders sind.
Papa und Mama schauten auch gerade nicht hin. Vorsichtig prüfte Stefan, ob die Brille nicht so schnell von der Puppe fällt und strich den Stoff glatt. Dann entfernte er sich langsam von der Gruppe. Hoffentlich merkten sie nicht so schnell, dass er sich nun zur Buchmesse verzieht.

Mina

Kolb war meist alleine.

Nicht weil er andere Menschen nicht mochte. Ganz im Gegenteil: Gerne hätte er Freunde oder eine Familie zum Liebhaben um sich gehabt, doch andere fanden ihn einfach öde.

Mit den Jahren hatte er sich fast an die Einsamkeit gewöhnt, doch nie ganz.

Am Strand von Usedom machte er einen Versuch: Aus Strandgut baute er sich eine Gruppe von Freunden. Die redeten zwar auch nicht mit ihm, doch zuhören taten sie geduldig.

KeffetsRedLaw

“Dreht die Figuren um!“, befahl Fürst Potjemkin. „Was soll morgen Katharina die Große denken, wenn sie hier vorbeisegelt und niemand sie anschaut?“

Fediverse Reactions

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